In Leutkirch entsteht derzeit ein Mitarbeiterwohnhaus der Firma elobau mit hohem Anspruch. Früher als Aufgabe für Firmen einmal gang und gäbe, heute fast wieder notwendig um auf den schwierigen Wohnungsmarkt zu reagieren.
    Bild zum Projekt Mitarbeiterwohnhaus der Firma elobau
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    Adresse:

    Öschweg, Leutkirch

    Auftraggeber:

    privat

    Projektzeiten:

    Planung: 01/2018 bis 03/2019
    Bauzeit: 04/2019 bis 04/2020

    Projektgröße:

    BRI: 6.595 m3
    BGF: 2.081m2
    NRF: 1.672 m2
    WF: 730 m2

    Energiestandard:

    wie Passivhaus jedoch keine Lüftungsanlage

    Projektbeteiligte:

    Landschaftsarchitekt:
    Baron, Ulm
    Tragwerksplanung:
    Merz-Kley-Partner, Dornbirn
    Haustechnik:
    Pfähler & Rühl, Lehrensteinfeld
    Elektroplanung:
    Gutmann, Kempten

    Nutzungskonzept:

    Die Firma elobau mit Standort in Leutkirch wächst stetig, der Bedarf an qualifiziertem Personal steigt entsprechend mit.

    Der Wohnungsmarkt ist angespannt, vor allem erschwingliche und qualitätvolle kleinere Wohnungen sind schwer zu finden.

    So, wie es auch in früheren Zeiten manchmal schon üblich war erkennt die Betriebsleitung eine gewisse soziale Verpflichtung, für die Mitarbeiter zu sorgen, auch über das Arbeitsumfeld hinaus.

    Elobau möchte Mitarbeiter unterstützen, welche in Leutkirch eine Wohnung suchen und neuen Mitarbeitern befristet ein attraktives Wohnungsangebot in Leutkirch bieten. Angestrebt wird eine Mischung aus fest und temporär vermieteten Wohnungen zwischen 32 und 93 Quadratmeter. Der Schwerpunkt liegt bei Apartments und Zweizimmerwohnungen. Sie sind so konzipiert sind, dass durch Zusammenlegen kleiner Einheiten theoretisch auf einen späteren erhöhten Bedarf an größeren Wohnungen reagiert werden könnte.

    Es sind insgesamt 15 Einheiten vorgesehen, 6 Apartments, 5 Zweizimmer-Wohnungen und 2 Vierzimmerwohnungen. Sollte der Bedarf nicht so groß sein, wie erwartet, kann das Haus für alle Mietinteressenten geöffnet werden.

    Bebauungskonzept:

    Zwei mit Tanne-Schindeln verkleidete 2-geschossige Baukörper werden durch Laubengänge zu einem L verbunden. Nach Norden und Westen zu den öffentlicheren Seiten zeigt der mit Pflanzen berankter Laubengang eine grüne Fassade, zum ruhigen Kreuzergrabenweg und dem gemeinschaftlichen Hof mit Ausblick in die Landschaft orientieren sich die Wohnräume. Den Wohnräumen sind private Freibereiche zugeordnet an die der gemeinschaftliche Garten anschließt.

    Das Gebäude wird entsprechend dem Ökologieverständnis der Firma als quasi Passivhaus (ohne Lüftungsanlage), in Holzbauweise mit Ständerwänden und Brettsperrholzdecken konzipiert. Kollektorflächen werden auf dem begrünten Flachdach vorbereitet und zu einem späteren Zeitpunkt unauffällig integriert werden. Der Großteil der Stellplätze wird in einer Tiefgarage nachgewiesen um das Grundstück weitgehend frei vom ruhenden Verkehr zu halten. e-Tankstellen und Batteriespeicher sind optional vorgesehen.

    Im Eck des Winkelförmigen Gebäudes befindet sich die zentrale Erschließung aller Wohnungen. Von hier aus werden die Laubengänge betreten und das UG oder das OG erreicht. Auch die Tiefgarage ist dort erschlossen. Im OG rundet ein flexibel benutzbarer Gemeinschaftsraum die Idee des gemeinschaftlichen Wohnens in zumeist kleinen Einheiten ab. Zwei zusätzlich Treppen ermöglichen dem oberen Geschoss guten Zugang zum gemeinschaftlichen Garten. Dadurch, dass an jeder Einheit zwei bauliche Rettungswege zur Verfügung stehen konnten Öffnungen an den Laubengängen bis zum Boden geführt und die Fassade aus brennbarem Material ausgeführt werden.