Brandschutz- und Dachsanierung des Dorfgemeinschaftshauses in Diepolz
    Bild zum Projekt Dorfgemeinschaftshaus Diepolz
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    Adresse:

    Diepolz 24
    87509 Immenstadt

    Auftraggeber:

    Stadt Immenstadt

    Beauftragte Leistung:

    LPH 1-9 HOAI

    Projektzeiten:

    Planung: 06/2013 - 05/2014
    Bauzeit: 06/2014 - 11/2014

    Projektbeteiligte:

    Tragwerksplanung:
    Ingenieurbüro Kern, Dietmannsried

    HLS-Planung:
    Ingenieurbüro Fixmer, Wiggensbaach

    Brandschutzplanung:
    Die Kneissl GmbH, Kempten

    Bestand

    Das ehemalige Schulhaus in Diepolz wird seit Jahren von den Vereinen genutzt. Schützen, Musikverein, Freiwillige Feuerwehr und Sportvereine teilen sich die Räumlichkeiten. Im UG befindet sich ein Sportraum, im EG ein Multifunktionsraum und das "Stüble". Das Gebäude ist ein Massivbau aus den 1960 er Jahren und weitgehend im Originalzustand mit guter Substanz. Der Dachstuhl ist für die aktuelle Schneelast unterdimensioniert und muss ertüchtigt werden, der Brandschutz an die aktuelle Nutzung angepasst werden. Das Gebäude ist nicht barrierefrei erschlossen.

     

    Aufgabenstellung

    Die ursprüngliche Aufgabe bestand in der Sanierung des Daches sowie der Verbesserung des Brandschutzes und der Barrierefreiheit. Im Rahmen der Dorferneuerung wurde die Sanierung des Gebäudes gefördert und die gesamte Fassade in die Maßnahme mit einbezogen. Flure und Treppenhaus werden mit neuen Raumabschlüssen versehen, der Zugang barrierefrei umgestaltet. Im Erdgeschoss werden ein behinderten-gerechtes WC und Räume für die Vereinsnutzung angebaut.

     

    Leitidee

    Die energetische Sanierung des Gebäudes bietet die Chance das Gebäude mitsamt der Erweiterung und einer großzügigen Eingangssituation zu einem neuen Ganzen zusammenzubinden. Die Lochfenster werden an der Südfassade  zu Fensterbändern zusammengefasst. Ein drei Meter ausladendes neues Vordach bietet nicht nur Wetterschutz im Eingangsbereich sondern fungiert auch als Raum für Standkonzerte der Diepolzer Blasmusik. Als Fassadenmaterial ist die vorvergraute Fichtenschindel maximal dauerhaft und wird dem stark ausgesetzten Klima gerecht. Gewittere Wandflächen werden nach etwa einem Jahr naturgrau. Diese Patina des Holzes ersetzt die Vergrauung und bedarf keinerlei weiterer Anstriche oder Pflege und bleibt zeitlos über Jahrzehnte gleich.